Die Vatikanischen Museen (Musei Vaticani) befinden sich in den Vatikanischen Palästen, einem riesigen Bau mit mehr als 1400 Räumen und beherbergen eine der größten Kunstsammlungen der Welt mit unzähligen Gemälden, Fresken, Skulpturen und anderen Kunstwerken.
Die Höhepunkte sind die Sixtinische Kapelle (Cappella Sistina), die Stanzen des Raffael und das Museo Pio Clementino mit der weltweit größten Sammlung des Altertums.
Häufig darf der Besucher nur auf festgelegten Wegen und in eine Richtung gehen, dies soll Überfüllungen vermeiden helfen. Die Vatikanischen Museen sind sehr gut besucht und lange Warteschlangen sollten einkalkuliert werden. Geöffnet sind die Vatikanischen Museen nur Vormittags und Sonntags geschlossen, Eintritt: 12 EUR (Stand: Feb. 05)
In der Sixtinischen Kapelle befindet sich das größte Meisterwerk der Vatikanischen Museen. Es sind die Fresken des Gewölbes, von Michelangelo zwischen 1508 und 1512 gemalt. Am Berühmteste ist die Szene der Erschaffung Adams, wo sich der göttliche Finger und der des ersten Menschen, dem Gott das Leben einflößt, fast miteinander verbinden. In der Sixtinischen Kapelle ist Fotografieren verboten.
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Es gibt weltweit nicht allzu viele Werke des berühmten Malers Raffael, der bereits im Alter von 37 Jahren starb.
Die Stanzen (Zimmer), vier ehemals päpstlichen Wohnräume, die Raffael für Papst Giulio II ausgemalt hat bzw. die nach seinem Tod von seinen Schülern fertig gestellt wurden, sind die berühmtesten Werke des Künstlers.
Es gibt die Stanza della Segnatura (1508-11), die als Bibliothek diente, die Stanza d'Eliodoro (1512-14), die als Vor- und Wartezimmer diente, die Stanza dell'Incendio (1514-17), die als Speisesaal diente und das vierte Zimmer die Stanza di Constantino, wo viele der Fresken von Raffaels Schülern nach seinem Tod fertig gestellt wurden.
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Die Sixtinische Kapelle und die Stanzen des Raffael befinden sich am weitesten vom Eingang entfernt. Zwei Wege führen dorthin, die beide interessantes zu bieten haben. Der eine Weg führt durch die Galleria degli Arazzi mit herrlichen Wandteppichen und die Galleria delle Carte Geografiche, deren Wände in den Jahren 1580-1583 mit wundervollen gemalten Landkarten der Provinzen des damaligen Vatikanstaates, der sich über weite Teile Italiens erstreckte, geschückt ist. Der andere Weg führt über das Museo Pio-Clementino mit riesiger Sammlung griechischer und römischer Antiken und über die Galleria dei Candelabri mit Marmorkandelabern und antiken Statuen.
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