Landschaften auf Bali
Auf knapp 5600 km² findet man auf Bali eine exotische Vielfalt an Landschaften, die sich grandios in Szene setzen und Postkartenklischees wahr werden lassen. Neben grünen Reisterassen von denen man sagt sie sind die Himmelstreppen der balinesischen Götter bestimmen Vulkankegel, tropische Wälder und pittoreske Küstenabschnitte die Landschaft.
Reisterrassen prägen die Landschaft auf Bali
Man muß auf Bali nicht weit herumfahren, um Reisfelder und Reisterrassen zu sehen. Der Reisanbau hat auf Bali eine sehr lange Tradition. Ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem leitet Wasser aus den Bergen über kunstvoll angelegte Wassergräben von einer Terrasse zur nächsten, so daß alle Reisfelder (Sawahs) auf diese Weise bewässert werden. Bis zu drei Ernten pro Jahr sind möglich, die Arbeit ist Knochenarbeit und der Lohn sichert gerade mal das Überleben einer Familie. Die Reisbauern gehören alle einer landwirtschaftlichen Vereinigung, genannt Subak. Über diese Genossenschaft wird die gerechte Bewässerung aller Reisfelder gesteuert und sichergestellt.
Viele sehr schöne Reisterrassen und Felder findet man in der Umgebung von Ubud. Besonders fotogen sind die Reisterrassen in Tabanan. Sie liegen direkt an der Straße aber leider kann man sie beim Vorbeifahren sehr schnell übersehen, denn viele kleine Verkaufstände säumen den Weg.
Die schönsten, kunstvoll angelegten Reisterassen finden sich in der Umgebung des Dorfes Jatiluih (übersetzt "wahrlich wunderbar") südöstlich des 2276 hohen Gunung Batukau. Auf der gesamten Strecke zwischen Jatiluih und Wangayagede hat man wunderbar Ausblicke. Für das passieren der Strecke wird eine kleine Gebühr erhoben. Wenn man in der Gegend ist sollte man auf keinen Fall den Besuch des Tempels Pura Luhur Batukau versäumen.
Unbedingt empfehlen möchten wir mindestens eine Wanderung durch die Reisfelder zu machen. In der Umgebung von Ubud gibt es viele Möglichkeiten dazu.
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