Reisebericht Südafrika 2003

In 4 Wochen von den Drakensbergen bis Kapstadt

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Nach unser ersten 4-wöchigen Reise nach Südafrika im Sep/Okt 2002 hat auch uns der Südafrika Virus gepackt ... im Dezember 2003 verbrachten wir wieder 4 Wochen in Südafrika. Unsere Route war ähnlich, wie 2002 nämlich von den Drakensbergen bis Kapstadt allerdings diesmal mit einem Inlandsflug von Durban nach Kapstadt. Geflogen sind wir diesmal mit South African Air und haben einen günstigen Tarif ausgenutzt, den es in Verbindung mit einem Rückflug am 31.12.03 gab. Sylvester über dem afrikanischen Kontitent ... mal was anderes.

Im Norden haben wir uns vor allem Hluhluwe-Umfolozi, St. Lucia, und die Küste nördlich von Durban angeschaut und in Western Cape haben wir die meiste Zeit in Kapstadt, Tulbagh, Schwellendam und auf der Route 62 verbracht. Etappen unserer 4-wöchige Route durch Südafrika:
Südafrika Reisebericht am 3.12.03 Flug mit South African Air von Frankfurt nach Johannesburg
04.12.03 - 07.12.03 (4 Nächte) - Drakensberge/Midlands/Reitsafari
08.12.03 - 13.12.03 (6 Nächte) - Hluhluwe, St.Lucia, Cape Vidal, Sodwana
14.12.03 - 16.12.03 (3 Nächte) - Durban und Umhlanga
Südafrika Reisebericht am 17.12.03 Flug mit South African Air von Durban nach Kapstadt
17.12.03 - 18.12.03 (2 Nächte) - Gordon's Bay
19.12.03 - 22.12.03 (4 Nächte) - Swellendam, Robertson, Montagu, Calitzdorp
23.12.03 - 26.12.03 (4 Nächte) - Arniston, Kapstadt, Constantia
27.12.03 - 28.12.03 (2 Nächte) - Tulbagh
29.12.03 - 30.12.03 (2 Nächte) - Franschhoek
Südafrika Reisebericht am 31.12.03 Flug mit South African Air Kapstadt - Johannesburg - Frankfurt


Drakensberge / Midlands

4.12.03 - 7.12.03 (4 Nächte) Antbear Guesthouse bei Escourt KwaZulu Natal, Gästehaus, Unterkunft in Drakensbergen, Giants Castle

Nach Ankunft in Südafrika haben wir wieder 4 Nächte im Antbear Guesthose verbracht, wo wir auch 2002 eine wunderschöne Zeit hatten. Es war ein herrliches Gefühl wieder in Südafrika zu sein. Auch wenn man uns den Stress des Berufsalltags und die fast schlaflose Nacht im Flieger ansehen konnte, all dies war sofort vergessen bei der wunderbaren Aussicht, die man vom Antbear aus hat. Diese Weite fasziniert uns am meisten in Südafrika.

Am 2. Tag im Antbear Gästehaus haben wir natürlich wieder unsere Lieblingsläden auf der Midlands Meander Route abgeklappert... Linen Loft in Mooi River, Wine Cellar, Hobbit's Hut und Marrakesh Goat Cheese Farm bei Rosetta, Jim Green Footwear in Nottingham Rd und weil uns der kolonial angehauchte Landhausstil sehr gut gefällt, haben wir uns auch in Country Furniture & Decor Warehouse in Hilton umgeschaut. Anschließend haben wir im neueröffneten Yellowwood Cafè & Nursery auf der Terrasse mit Blick auf den Howick Wasserfall (den wir schon 2002 besucht haben) eine Kleinigkeit gegessen.

Nachdem wir letztes Jahr schon einige Wanderungen in Giants Castle, zu den Felsmalereien in Kamberg und auch zum Mount-aux-Sources in den Drakensbergen unternommen haben, steht diesmal Reiten auf dem Programm. Wir sind noch nie im Leben geritten, wollen es aber dennoch mal versuchen. Conny und Andrew vom Antbear haben uns eine 3-stündige Reitsafari vermittelt bei Penny Winter von Sengani Horse Safaris, Diese Reitsafaris finden auf der Mtontwane Game Farm (angrenzend an den Weenen Nationalpark).

Reiten in KwaZulu Natan, Midlands, SüdafrikaAm 6.12.03 früh morgens fahren wir auf die Mtontwane Game Farm (ca. 35 km vom Antbear entfernt). Penny, ein Guide und natürlich die Pferde warten bereits auf uns. Das Satteln usw. macht natürlich Penny, denn wir haben keine Ahnung davon. Penny sagt uns wir sollten uns keine Sorgen machen die Pferde kennen den Weg und sie hätte schon oft Safaris mit Leuten gemacht, die noch nie geritten sind. Wir machen uns mit den Pferdchen vertraut. Sie sind nicht so groß wie wir gedacht haben und sehr freundlich 😀 . Wir müssen wenig schmückende Helme anziehen, man hilft uns auf das Pferd und Penny erklärt uns die Grundzüge der Pferdenavigation 😉. Jetzt kann es los gehen. Etwas ungewohnt alles aber bereits nach 15 Minuten können wir uns voll auf die Landschaft konzentrieren. Die Landschaft ist, wie man sich Afrika halt vorstellt: hügelig, dorniger Busch, Akazienbäume. Zunächst sehen wir hier und da einen Springbock, eine Zebra, Schildkröte, Vögel.

Wir haben hier sehr viele Giraffen sagt uns Penny aber irgendwie haben sie sich heute versteckt. Und kaum hat sie es gesagt, sehen wir sie schon, reiten auf sie zu und finden uns in einer Horde von Giraffen mit sehr vielen jungen Tieren wieder. Die Giraffen beachten uns kaum. Es ist schon fantastisch sich den Tieren auf dem Pferd zu nähern. Wir sind beeindruckt ...

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Wir haben einen ganz schönen Umweg gemacht auf der Suche nach den Giraffen. Nun reiten wir zurück und sehen die Rondavals der Farm auf dem Hügel . Es ist noch ganz schöne Entfernung . Das Reiten ist schon schön aber jetzt nach bald 2,5 Stunden im Sattel wünschen sich bestimmte - des Reitens ungewohnte - Körperteile doch bald wieder vom Pferd zu steigen. Da wir uns jetzt schon so gut im Sattel halten können, könnten die Pferdchen auch ein bisschen schneller laufen aber da ist nichts zu machen 😀 South Africa,Südafrika, Reisebericht, KwaZulu Natal, St.Lucia, St.Lucia Wetland Park, Wetlands, Beach, Cape Vidal, Krokodile, Hippos, Flusspferde, Mtubatuba, Maputaland, Wendy's Country Lodge, Hluhluwe Game Reserve, Hluhluwe - Umfolozi Park, Umfolozi Game Reserve, Löwin, Warzenschweine, Impala, Giraffe, Büffel, Zebra, Spitzmaulnashorn, Big Five, Sodwana BaySchon fast auf der Farm weist uns der schwarze Guide auf eine riesige schlafende Schlange unter einem Baum hin. Wir können lange beim besten Willen nichts sehen. Es ist unmöglich, daß er die Schlange vom Pferd aus entdeckt hat, wahrscheinlich macht sie dort häufiger ihre Siesta oder wir sind blind 😉

Wir hätten gar nicht gedacht, daß uns das Reiten so viel Spaß macht. Bei Penny und Ihren Pferden auf der kleinen Mtontwane Game Farm ist man auch als Reit-Anfänger gut aufgehoben. Es war ein tolles Erlebnis, daß wir nur weiterempfehlen können.

Auf dem Rückweg vom Reiten auf der Mtontwane Game Farm haben wir auch den Wennen Game Park besucht. Sehr schöne Landschaft, wir waren fast alleine dort, haben viele Zebras, Antilopen, Gnus gesehen. Rinos soll es dort auch geben aber wir waren etwas gerädert vom Reiten und haben diese wahrscheinlich übersehen. Man soll sich nicht zu viel vornehmen ! War auch ohne Rinos ein wunderschöner Tag.

Restaurant La Lampara Midlands/Drakensberge

Am 4. Tag beim Frühstück fragt uns Andrew " was soll ich heute für Euch kochen, ich habe eben festgestellt, daß wir für heute Nacht sonst keine Reservierungen haben, also was wünscht Hhr euch und was wollt Ihr heute so unternehmen ?" Wir haben keine besonderen Pläne, nur die Aussicht genießen, durch die Farm schlendern, relaxen und schlagen spontan vor, wie wäre es wenn wir ein Tisch für 4 Personen in La Lampara reservieren ? La Lampara ist ein sehr gutes, idyllisch in den Midlands gelegenes italienisches Restaurant. Dort haben wir auf Empfehlung von Conny und Andrew bereits 2002 gegessen und waren begeistert. Wir bekommen noch ein Tisch um 14.00 Uhr. Es gibt keine feste Speisekarte. Wie gewohnt sind ca. 6 Vorspeisen und 6 Hauptspeisen Alternativen auf einer großen Tafel geschrieben und die Inhaberin erklärt die italienischen Spezialitäten ausführlich und geduldig für jeden persönlich am Tisch. Während man auf die Bestellung wartet, gibt es schon mal eine leckere Pizza Margarita vorab. Ein fantastisches 3-Gänge Menü (natürlich haben wir auch auf die leckeren Desserts nicht verzichten können) inkl. 2 Flaschen von einem der teureren Rotweine aus der Weinkarte hat dieser Genuß für 4 Personen ca. 700 Rand gekostet. In Buitenwachting in Kapstadt aber auch in einem oder anderen weniger bekannten Restaurant in Western Cape haben wir mehr für 2 Personen bezahlt. Das La Lampara ist echt ein Tipp für Genießer ! South Africa, Südafrika, KwaZulu Natal, Drakensberge, Escourt,Giants Castle, Anbear Gästehaus, Midlands Meander, Mooi River, Howick, Wandern, Karkloof Falls, Reisebericht

Andrew muß uns immer zu den Abenteuern in den Drakensbergen/ Midlands überreden. Bei unserem letzten Aufenthalt im Antbear mußten wir unbedingt den Mount aux Souces "erklettern"", jetzt das Reiten als Anfänger. Und da wir beides Toll !!! fanden, hat er sich für unseren nächsten Aufenthalt das Karkloof Canopy Tours ausgedacht, man gleitet auf einem Seil über dem Urwald von Karkloof. Das kann er aber vergessen 😉 Um ca. 16.30 fahren wir zum Andbear zurück. Nach einer Weile fragen wir, da uns der Weg sehr unbekannt vorkommt, ob es eine Abkürzung ist ? Es ist nur ein kleiner Umweg, sagt Andrew, denn ihr müsst die Karkloof Falls sehen, heißt es. Und schon stehen wir davor und uns entspringt nur ein begeistertes Wow Fantastisch !!!! Es war ein wunderbarer Tag und auch wieder eine schöne Zeit im Antbear. Wie ein Besuch bei Freunden !

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