Reisebericht Südafrika 2002

In 4 Wochen von den Drakensbergen bis Kapstadt

Kapstadt und das Weinland

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Für das Weinland und Kapstadt haben wir eine Woche eingeplant und für diese Zeit ein Zimmer auf der auf der Zandberg Weinfarm (außerhalb von Sommerset West, ca. 20 km von Stellenbosch und 20 Autominuten von Kapstadt entfernt) gebucht.

Südafrikanische Weine gehören zu den besten der Welt und das wollten wir natürlich auch auskosten. Auf vielen Weingütern werden Weinproben angeboten, die man allerdings als Fahrer nicht so richtig genießen kann. Vorsorglich haben wir ein Gästehaus gewählt zu dem ein exzellentes Restaurant gehört, das "96 Winery Road". So konnten wir nach unseren Touren im Weinland oder in Kapstadt Abends mit gutem Gewissen beim exzellenten Essen den südafrikanischen Wein genießen. Es war eine sehr gute Wahl. Allerdings ist eine Woche für Kapstadt und das Weinland viel zu kurz.

Das Weinland ist ein Gebiet in der Nähe von Kapstadt, daß die ältesten Weinanbaugebiete und Weinkellereien Südafrikas in Stellenbosch, Paarl, Franschhoek und Somerset West umfaßt. Die Fahrt durch die schöne Landschaft mit Hängen voller Weinreben und den weißen traditionellen kapholländischen Häusern macht viel Spaß.

Die schönste Stadt im Weinland ist ohne Zweifel Stellenbosch, obwohl Franschhoek uns auch sehr gut gefallen hat. Es gibt viele gute Restaurants, die allerdings etweder überhaupt nur abends geöffnet haben oder mittags nur eine eingeschränkte Speisekarte anbieten. Beim nächsten Mal (und das wird es ganz sicher geben) werden wir direkt in Stellenbosch und Franschhoek mindestens jeweils eine Übernachtung einplanen. Die Stadt Paarl hat uns nicht gefallen, kaum historische Gebäude, keine Spur von Flair, eine gesichtslose Großstadt.

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Kapstadt - Tagesausflug zum Kap der guten Hoffnun

Es ist Pflicht und eines der schönsten Tagestrips in Südafrika ums Kap zu fahren. Natürlich besuchen wir das obligatorische Cape of Good Hope wohlwissend, dass es weder der südlichste Zipfel Afrikas noch die Stelle, wo sich der Indische Ozean und der Atlantische Ozean treffen, ist. Aber es hat dennoch eine besondere Anziehungskraft, der man sich nicht entziehen kann.

Wir befolgen die Empfehlungen unserer verschiedenen Vorbereitungslektüren und beginnen die Rundfahrt auf der False-Bay-Seite.

Die erste Station ist Muizenberg mit einem schönen langen Strand mit den bunten Umkleidekabinen. Dies ist ein schönes Motiv, das man von Postkarten von Kapstadt kennt. Außerhalb der Badesaison wirkt alles etwas "leblos".

Die Ortschaften die nach Muizenberg folgen u.a. Fish Hoeck und Simon's Town sind alle sehr schön und einen Halt wert. Hinter Simon's Town befindet sich die Boulders Beach mit einer Kolonie afrikanischer Pinguine.

Das Cape of Good Hope (mit dem berühmten Schild) kann man zunächst leicht verfehlen, denn groß ausgeschildert ist vor allem Cape Point . Am Letzteren befindet sich ein Restaurant und Souvenirladen und zum Jahrhundertealten Leuchtturm und zum Aussichtspunkt führt ein Fußweg und eine Bergbahn. Alle Touristenbusse machen hier halt. Demgegenüber ist das eigentliche Kap der guten Hoffnung ein sehr natürlicher, felsiger Küstenteil, wo das Meer gegen die Felsen peitscht und viele Möwen und Pelikane zu beobachten sind. Die Luft richt nach Fisch und Meer.

Vom Kap fahren wir an der Atlantikküste zurück nach Kapstadt. Leider war Südafrikas schönste Küstenstraße Chapman's Peak wegen Steinschlag geschlossen. In Hout Bay schließen wir unseren Tagestrip mit einer "opulenten" Meeresfrüchte- und Fischplatte in einem Restaurant am Hafen ab.

Der Tagestrip ums Kap war ein Erlebnis, allerdings kann man an einem Tag die Kap Halbinsel nicht wirklich ausführlich besichtigen. Es war nur ein Aufnehmen von Eindrücken im Vorbeifahren.

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Kapstadt - Waterfront & Ausflug zur Robben Island

Die wohl größte Sehenswürdigkeit von Kapstadt ist die Waterfront unterhalb des Tafelbergs. Es ist eine schöne Shopping- und Flaniermeile, ein Restaurant reiht sich an das andere. Von den Piers hat man eine herrliche Sicht auf den Tafelberg. Nachdem wir auf der Waterfront etwas geschlendert sind, haben wir die Fähre zur Robben Island genommen, wo Nelson Mandela fast 2 Jahrzente inhaftiert war. Auf der Überfahrt hat man den schönsten Blick auf Kapstadt.

Robben Island ist eine ehemalige Gefängnisinsel. Heute befindet sich hier ein Museum und daneben ist es ein einzigartiges Naturschutzgebiet mit Seehunden und Pinguinen. Die Insel ist Weltkulturerbe der Unesco. Unser Tourguide war selber 16 Jahre dort inhaftiert. Es war ein interessanter und schöner 4- stündiger Ausflug.

Anschließend genießen wir noch auf der Waterfront leckeren Seefood und hören den typischen Kapstädter Straßenmusikern (Cape Ministrals) zu. Wieder ein gelungener Urlaubstag geht zu Ende. Als wir die Waterfront um ca. 18 Uhr verlassen, scheint hier die Party erst richtig loszugehen.

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Kapstadt - Kistenbosch Botanischer Garte

Kirstenbosch National Botanical Garden ist nach der Waterfront und Fahrt auf den Tafelberg die drittgrößte Attraktion in Kapstadt. Die Lage der Gartenanlage, die den Osthang und die Schluchten des Tafelbergs umfasst, ist wunderschön. Man kann hier bis zum Gipfel klettern.

Kirstenbosch wurde in 1895 von Cecil Rhodos angelegt und heute wachsen hier 22000 einheimische Pflanzenarten. In der Gärtnerei werden südafrikanische Pflanzen gezüchtet und verkauft. Wissenschaftler aus der ganzen Welt besuchen die Versuchsgärten und die umfaßende Bücherei.

Man kann hier auf befestigten und gut beschilderten Pfaden wunderbar spazieren. Einige Kapstädter picknicken auf den schönen Rasenflächen. Oh ja, das machen wir beim nächsten Mal auch, auf der Wiese liegen und in dieser Kulisse Kapwein schlürfen. Phantastisch!!!

Außerdem besuchen wir und kaufen in Century City (einem riesigen Einkaufszentrum) ein.

Am 14.10.02 geht unser Flug zurück nach Deutschland. Die 4 Wochen gingen viel zu schnell vorbei und wir haben Vieles nicht gesehen, was wir uns vorgenommen haben. Südafrika ist ein riesiges, wunderschönes Land und wir kommen bestimmt wieder.






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