Addo Elephant Nationalpark
Nach 24 Jahren Herrschaft als Leitbulle wurde der Bulle Hapoor alias Kerben-Ohr von der Jumbo-Jugend im Jahr 1968 (wie passend !) entthront und statt das Pensionsalter zu genießen, lief er Amok, durchbrach den elefantensicheren Zaun und mußte es mit dem Leben bezahlen.
Noch heute kann er einem Angst einjagen, wie er - als imposante Wandtrophäe - so auf die Besucher des Addo-Restaurant herunterschaut. Na ja man kann aber auch auf der Terrasse speisen. Genau das machen wir auch, später sehen wir noch weitere Elephanten am naheliegenden Wasserloch.
Unsere Tag im Addo war ein Erlebnis. Auf unserer Safari morgens hat uns schon nach paar Minuten eine Elephanten Horde umlagert. Da mußte man sich fragen, wer macht hier eigentlich eine Safari wir oder die Elephanten. Vielleicht finden die Elephanten einen offenen Range Rover mit gaffendenden Touristen
genauso interessant, wie wir eine Großfamilie von Dickhäutern. Das wird's sein !!!
In den darauffolgenden Tagen (wir hatten 4 ÜF in Elephant Guest House) waren wir nochmals morgens mehrere Stunden auf eigene Faust im Addo Elephant Park und dann noch einmal abends. Kurz vor dem Sonnenuntergang am Wasserloch zu sitzen und die Elefanten zu beobachten war besonders schön.
Um 18.00 mußten wir den Park als Besucher verlassen aber dann wurde es auch langsam dunkel und Zeit für Dinner in unserem schönen Gästehaus.
Im Park zu übernachten hat bestimmt auch einen besonderen Reiz, denn der Main Camp hat Blick auf das oben erwähnte Wasserloch und ist in der Nacht beleuchtet. Ist bestimmt auch ein sehr stimmungsvolles Erlebnis. Für uns war aber die Unterbringung außerhalb des Parks besser und wir haben es keinen Augenblick bereut.
Im Addo Elephant Park gibt es ein Restaurant und ein Shop. Außerhalb des Parks gibt es kleine Shops, wo man sich mit Lebensmitteln für eine selbst Versorgung im Park eindecken kann. Es gibt aber keine Restaurants im Umkreis, so daß man auf die Verpflegung im Gästehaus angewiesen ist.
 
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